Hybridbogen– was soll das sein?

„Was bitte ist eigentlich ein Hybridbogen?“. Diese Frage wird sich schon der eine oder andere Schütze gestellt haben, nachdem er über diesen Begriff gestolpert ist. Tatsache handelt es sich dabei einfach um einen Langbogen, der etwas kürzer ist und dafür eine ausgeprägte Reflex-Deflex-Form in den Wurfarmen aufweist. Daher wird dieses Design in den USA oft auch als „modern longbow“ bezeichnet. Durch die Vermischung von Elementen eines Langbogens und eines Recurves, erhält man einen weichen Auszug. Gleichzeitig kann der Bogen deutlich kompakter gebaut werden und behält trotzdem gute Pfeilgeschwindigkeiten bei. Ausserdem wird der Handschock gegen Null reduziert.

In der Regel behält der Hybrid jedoch ein sehr wichtiges Merkmal des Langbogens bei. Denn die Sehne berührt nirgends die Wurfarme, ausser in der Sehnenkerbe. Das ist gerade dann interessant, wenn man Turniere schiessen möchte, wo nur Langbögen zugelassen sind. Denn genau diese technische Feinheit ist genau das Ausschlusskriterium für andere Bogentypen.

Gerade wegen der vielen Vorteile, haben die Hybridbögen schon viele Fans unter den traditionellen Schützen gefunden. Und auch fast jeder Hersteller hat inzwischen solch ein Modell im Sortiment. Da mach es wohl nur Sinn, dass ich hier auf Nockpunkt.de diese Bögen mal unter die Lupe nehme und euch meine Meinung dazu sage. Also, viel Spaß beim Umschauen.